Helge und Margit aus Sinzig

Nachdem wir mittlerweile über zwei Wochen von der lange geplanten Nepal-Reise rund um das Annapurna-Massiv zurück sind, wird es Zeit diese drei Wochen zu reflektieren und Revue passieren zu lassen. Trotz reichlich Wandererfahrung im Flachland, den Alpen und einer Kilimanjaro Besteigung war es doch für uns Neuland. Schon schnell wurde uns aber klar, dass wir mit der Auswahl von HFT eine gute Wahl getroffen hatten.

Die Beratung vor der Abreise durch Herrn Nicolini, eine Verschiebung der Reise um eine Woche und die vorab zugeschickten Informationen bestätigten diesen Eindruck. Flug, Abholung am Airport in Katmandu, einchecken im Hotel – alles verlief reibungslos. Vorstellung und Briefing durch unseren Guide für die nächsten Wochen, den immer freundlichen kompetenten Ram, waren hervorragend. Neu für uns war auch das Trekken in einer vorher unbekannten Gruppe, aber wir sechs, doch in vielerlei Hinsicht unterschiedliche Charaktere, kamen gut miteinander klar. Ein Fragezeichen für uns war auch die Beeinträchtigung der Annapurna-Runde durch die doch weit fortgeschrittenen Straßenbaumaßnahmen. Dank Ram konnten wir die Straßen weitgehend vermeiden, die Verkehrsdichte war auch überschaubar – aber manchmal musste trotzdem Staub geschluckt werden. Gut war auch, dass hinsichtlich der Streckenführung und der Übernachtungen eine gewisse Flexibilität gegeben war und so auf Änderungswünsche reagiert wurde.

Großes Glück hatten wir mit dem Wetter, strahlend blauer Himmel, beste Fernsicht, die grandiose Bergwelt stets zum Greifen nahe – wie in unseren kühnsten Träumen erwartet. Dank der guten Akklimatisationsphasen hatten auch die ungeübten in unserer Gruppe (trotz kurzfristiger Bedenken) keine Probleme bei der Überquerung des Thorong La. Die Yaks vom Highcamp waren trotzdem von andern Gruppen ausgebucht.
Unseren Dank noch einmal an unseren Guide Ram und die Porter, die unser zusätzliches Gepäck immer gut gelaunt und fröhlich bergauf und bergab getragen haben. Bei der Ankunft in den Lodges lag das Gepäck fast immer schon in den Zimmern.

Eine großartige Erfahrung war auch die Freundlichkeit und die Herzlichkeit mit der wir die nepalesische Bevölkerung kennenlernen durften.
Was würden wir bei einem nächsten Nepal-Urlaub anders machen? Mehr Zeit einplanen. Drei Wochen waren zu wenig! Mehr Bargeld mitnehmen, Die Nutzung von Geldautomaten/ATM ist nervenaufreibend. Meist haben die ATM schlicht und einfach kein Geld mehr oder können keine Beträge über den Gegenwert von 50 Euro ausgeben. Die Bearbeitungsgebühren bleiben aber immer gleich.

Das größte Lob ist eigentlich, dass wir sagen können, wir kommen wieder und möglichst mit HFT und Ram als unser Guide.