Ich habe Anfang Oktober 2008 die Annapurna-Runde-Classic gemacht. Die sorgfältige Betreuung durch Herrn Nicolini rund um die Buchung setzte sich vor Ort fort.
Unser Guide Krishna K.C. war ein echter Glücksgriff. Er schaffte es, dass Trekker, Porter und Guide zu einer kleinen Familie zusammenwuchsen und der Trekk trotz der körperlichen Anstrengung der ganzen Familie großen Spaß machte.
Mit dazu beigetragen hat auch, dass die Qualität der Lodges (immer DZ, nie Lager) sowie der Verpflegung unsere Erwartungen in fast allen Fällen deutlich übertraf. Niemand bekam Durchfall!
Auch luden die Portner nicht wie in diversen Internetberichten beschrieben das Gepäck einfach vor der Lodge ab, sondern trugen es bis in die Zimmer und holten es dort am nächsten Morgen auch wieder ab. Bei Regenwetter (hatten wir nicht) ist dieser Service als besonders wertvoll einzuschätzen.
Anbei noch ein paar persönliche Reisetips:
a) Geldversorgung via ATM ist problemlos. Meist steht sogar Security neben der ATM. Zur Sicherheit immer nachfragen, ob der Automat nicht gerade leer ist. Der erste Automat befindet sich vor dem Airport in der überdachten Halle.
b) deutsche Stecker passen – Adapter sind unnötig.
c) Visum bei Einreise wird problemlos erteilt. Gegen Aufpreis sich (so wie ich) schon zuhause ein Visum zu besorgen, ist daher unnötig. Es fahren ohnehin alle HFT-Trekker im gleichen Bus vom Airport zum Hotel.
d) Unbedingt dünne Windjacke mitnehmen, denn oft windet es nur, ist aber nicht kalt. Ich hatte hier an der falschen Stelle am Gepäck gespart und musste ständig eine relativ schwere Gore-Jacke mittragen.
e) Shopping in Pokhara ist günstiger und weniger stressig als in Kathmandu.
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