Namaste,
liebe Nepal-Freunde,
vom 14.03.14 bis 03.04.2014 war ich nun bereits zum 5. Mal mit HFT zum Trekking in Nepal.
Schon die Ankunft und die ersten Tage in Kathmandu waren ein Erlebnis, so, als würde man „nach Hause“ kommen. Durch den HFT-Organisator in Kathmandu, Mr. Navu, haben Guides und Porter wohl erfahren, dass der Uli wieder kommt. Das hat sich wie ein Lauffeuer unter den Guides und Portern herumgesprochen, so dass alle, die mich kannten und gerade nicht auf Tour waren, immer wieder in dem berühmten Stammlokal „Mondap“ vorbeischauten, um mich zu sehen und herzlich zu begrüßen. Für mich war das sehr emotional und bewegend, so viele Freunde wieder zu treffen und auch die Freude darüber bei meinen Nepali-Freunden zu spüren.
Übrigens ist das Hotel Mondap ein echter „Geheimtipp“, man kann da drinnen oder draußen in der schönen Gartenwirtschaft herrlich sitzen. Auch gehört ein Kaffee-Shop mit einer Bakery dazu.
Die Ankunft war an einem Samstagabend, der Flughafen sah noch immer so „entwicklungsfähig“ aus, wie ich ihn 2008 erstmals erlebt habe. Am nächsten Tag, dem Sonntag war ein ganz spezielles Fest für die Jugend, das „Happy Holley“. Ich weiß jetzt nicht, ob die Schreibweise richtig ist, jedenfalls sei das so etwas Ähnliches wie bei uns Fasching – oder für mich als Schwaben – „Fasnet“. Da werden die bösen Geister ausgetrieben. Die jungen Menschen und Kinder zogen singend und lärmend durch die Stadt und bemalten Jeden mit allerlei Farben und/oder bewarfen sich und uns Passanten mit bunt gefärbtem Wasser in kleinen Plastikbeuteln.
Ja und am Folgetag begann dann der Trekk, diesmal „Langtang, Gosainkund und Helambu“. Dazu mussten wir mit einem Jeep zunächst rund 7 Stunden zum Ausgangspunkt unserer Tour fahren. Die Straßen waren abenteuerlich und teils unbefestigt und oft nahezu halsbrecherisch, da häufig ganze Etappen vom letzten Monsun beinahe die Hänge herunter gespült waren.
Den Trekk selbst will ich nun nicht beschreiben, das soll jeder selbst erfahren. Aber insgesamt war es erneut ein herrliches Erlebnis. Es ist für mich jedes Mal so etwas „wie eine Reise zu mir selbst“. Ich lerne dabei immer wieder aufs Neue „Demut, denn wenn ich sehe, wie arm und einfach die Menschen dort oben leben und dennoch eine zufriedene, glückliche Ausstrahlung haben, da wird mir immer wieder unser „Überfluss“ bei uns zu Hause bewusst. Und bei uns sehe ich mehr unzufriedene Menschen als dort oben entlang der Trekking-Pfade.
Wir waren eine 2-er Gruppe, was sehr schön ist und die “ Chemie und die Gehweise“ haben voll gepasst. Ganz besonders hat unser Begleitteam zu der tollen freundschaftlichen Stimmung und zum Gelingen dieses Abenteuers beigetragen:
Unser Guide: weil wir nur Krishnas hatten, war er der Krishna 1 (Krishna Bhandari)
Unser Porter: der Krishna 2 (Krishna Neupane)
Sie waren umsichtig, fürsorglich und immer gut drauf. Selbst so kleine Dinge, wie z. B. die offene Fototasche am Rucksackträger ist ihnen aufgefallen, gleich haben sie gefragt, ob man den foto noch habe. Unermüdlich haben sie uns die Landschaft, die Flora und Fauna erklärt sowie das Leben der Menschen da oben erläutert. Im Feedback-Bogen an HFT habe ich daher ganz bewusst eine klare „1“ als Wertung abgegeben. Wir sind gute Freunde geworden und seit ich gestern wieder zu Hause ankam, haben wir bereits regen whats up/SMS-Austausch. Selbst mit meinem uralten und teils vergessenen Schulenglisch konnten wir abends in den Lodges am Heater über Gott und die Welt diskutieren oder wir haben zusammen Uno gespielt.
Danke an das HFT-Team und insbesondere danke an unsere beidenBegleit- Krishnas 1 + 2.
Ich werde wieder zum Trekken nach Nepal kommen.
Namaste – liebe Grüße
Uli Geiger – ein Schwabe in Mittelhessen
E-mail: ed.en1786041541ilno-1786041541t@reg1786041541ieg.b1786041541-u1786041541
