Namaste an alle Himalaya-Trekking-Freunde,
gestern bin ich von meiner 6. Himalaya-Trekking-Tour nach Hause zurück gekommen (11.03. bis 26.03.15). Dennoch bin ich mit allen Sinnen noch in Nepal auf dem Trekk. Wegen der Bruchlandung des türkischen Airbusses und der dadurch bedingten 4-tägigen Schließung des Flughafens Kathmandu hat sich wieder gezeigt, wie unkompliziert und gut man solche Situationen mit HFT meistern kann. Innerhalb kurzer Zeit konnten wir gemeinsam den kompletten Trekk und die Flüge um 4 Tage nach hinten verschieben. Bereits bei der Ankunft in Kathmandu war es wieder, „wie wenn ich nach Hause gekommen wäre“, denn als ich aus dem Flughafen herauskam, hat mich Mister Navu, der treu sorgende Organisator, bereits freudig über die Straße hinweg mit Namen begrüßt. Schließlich sind wir schon etliche Jahre Freunde geworden. Auch dieses Mal hatte ich wieder das Glück, dass wir eine „exklusive“ 2-er Gruppe waren.
Die Chemie mit der Mit-Trekkerin Julia, einer jungen Biologin, hat auf Anhieb gestimmt, somit konnte ich sogar noch einiges von Flora und Fauna dazu lernen. Unsere Begleiter, der Guide Som Kafla und der junge Porter Rosen waren mir von Anfang an sympathisch. Mit Som hat sich bereits nach wenigen Tagen ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt. Wir bleiben auch nach dem Trekk über SMS in Kontakt. Er war ständig um unser Wohl besorgt, er hat uns alles unermüdlich erklärt und gezeigt. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ich nur noch das Laufen selbst besorgen müsse. Die ausgewählten Lodges unterwegs für Lunch und Dinner mit den Übernachtungen waren allesamt gut. Von dem nepalesischen Essen bin ich zwischenzeitlich so begeistert, dass ich – als verwitweter Selbstversorger – versuche, einige dieser Gerichte zu Hause nachzukochen und in meinen Speiseplan zu integrieren. Beginnen werde ich mit dem Dal Path, das erscheint mir für mich am einfachsten. Nachdem ich den großen Annapurna-Trekk über den Thorongla-Pass schon vor einigen Jahren mit HFT gemacht hatte, war der Trekk zum Annapurna Base Camp für mich jetzt so etwas wie die „Erschließung“ der Annapurna-Region.
Von den Schönheiten des jetzigen Trekks, den Ausblicken, der Bergpanoramen und den wunderbaren und komplett rot blühenden Rhododendron-Wäldern will ich euch nur „vor schwärmen“, das kann man nur durch eigenes Erleben nachvollziehen. Es war wieder ein tolles Abenteuer, von dem ich noch lange zehren werde. Aber ich komme wieder! Mein Dank für die wieder gelungene Trekking-Tour geht an alle HFT-Beteiligten, die „Sichtbaren und Unsichtbaren“, besonders aber an Navu, den Organisator in Kathmandu und meinen Guide Som, dem ich gerne die Note 1 mit Stern * geben möchte. Mein Dank geht aber auch an meine Mit-Trekkerin Julia, die ich zuvor nicht kannte, es hat richtig Spaß gemacht mit ihr. Vielleicht, weil sie so alt bzw. so jung war wie meine Enkeltöchter und ich dadurch im Umgang mit der jüngeren Generation einigermaßen „geübt“ bin.
Krönender Abschluss war der Sonnenaufgang auf dem Poon Hill, wo sie gegen 6.15 Uhr hinter dem Annapurna-Massiv zaghaft hervorleuchtet und dann den Dhaulagiri bescheint – das kann man nur selbst erleben. In diesem Sinne Namaste – bis zum nächsten Trekk
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